
08/06/2026
Oder: Warum es sinnvoll ist – metaphorisch gesprochen – mehr als einen Schraubendreher im Werkzeugkasten zu haben.
Das Leben schmeißt uns so manche Anforderungen entgegen. Egal ob es darum geht, ein Projekt oder eine Aufgabe pünktlich abzuschließen, die Ablage möglichst gut zu bewältigen oder einfach wieder frische Socken im Schrank zu haben. Alle großen oder kleinen Anforderungen können Stress in uns auslösen. Und um genau diesen Stress zu reduzieren oder besser handeln zu können, benötigen Sie verschiedene Fähigkeiten und Kompetenzen.
Was hat das jetzt mit Schraubendreher zu tun?
Also, je mehr verschiedene Werkzeuge und Strategien Ihnen zur Verfügung stehen, desto eher können Sie die täglichen Anforderungen bewältigen. Metaphorisch gesprochen: Wenn Sie nur einen Schraubendreher in Ihrem Werkzeugkasten haben, um eine Maschine oder Aufgabe zu bearbeiten, ist das sehr schwer, wenn nicht sogar unmöglich. Wenn Sie allerdings 20 Schraubendreher, womöglich noch in unterschiedlichen Größen und Formen haben, dann wird es Ihnen eher und leichter gelingen, die Maschine zu bearbeiten oder neu einzustellen.
Der Verstand als eine Art Maschine
Auch unser Verstand ist im übertragenen Sinne eine Maschine. Und diese tolle Maschine hilft Ihnen, Stress als eine bewältigbare Aufgabe zu betrachten. Genauer gesagt, sind Ihre Einstellungen, Gedanken und Bewertungen dafür verantwortlich. Was genau können Sie mit dem richtigen Werkzeug anstellen? Nun, Sie können:
- eine Situation zu akzeptieren.
- Ihre Perspektive darauf verändern
- oder gar zu dem Entschluss kommen, die Aufgabe meistern zu können.
Ist Ihnen überhaupt klar, wie viele unterschiedliche Strategien Sie in Ihrem Werkzeugkasten haben? An welchen Stellschrauben können Sie überall ansetzen? Egal ob es Humor, Akzeptanz oder Perspektivwechsel ist, jedes dieser Tools versetzt Sie in die Lage, die verschiedenen Anforderungen des Lebens zu meistern.
Die Einstellung ändern – aber wie?
Gerade der Perspektivwechsel kann hilfreich sein, um die Einstellung zu verändern. Zum Beispiel von „Ich schaffe das nicht.“ zu „Ich kriege das schon irgendwie hin.“ Wenn Sie dann noch Humor mit dazu packen, fangen Sie an zu lächeln und wuppen das Ding besser, als Sie dachten. In anderen Situationen kann es hilfreich sein, den Blickwinkel zu ändern. Also statt nur eines kleinen Ausschnitts mal das große Ganze zu sehen. Und in wieder anderen Situationen ist es eher hilfreich, die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind, und zu versuchen, die unangenehmen Gefühle auszuhalten. Ich glaube, Sie haben die Metapher mit dem Werkzeugkasten jetzt verstanden – je mehr Werkzeuge, desto besser können Sie Stresssituationen händeln.
Üben, üben, üben
Dabei gilt, wie bei vielen Dingen im Leben, Üben und Ausprobieren. Vielleicht funktioniert nicht jede Technik gleich beim ersten Versuch und vielleicht stellt sich auch heraus, dass die Akzeptanz manchmal sinnvoller ist als die Veränderung der Dinge. Aber egal, welche Strategie Sie wählen, es wird Sie in die Lage versetzen, etwas zu verändern. Jede dieser Techniken bietet die Chance, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen und wieder ins Handeln zu kommen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg beim Ausprobieren.
Bleiben Sie gesund, neugierig und vor allem gelassen.
Ihre Diana Soti
