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Wie ein Auto und positive Worte Berge versetzen
22/02/2026

Dienstagmorgen. Auf dem Weg zur Arbeit. Der Blick aus dem Fenster vor einer Stunde versprach nichts Gutes. Also fuhr ich früher los, um pünktlich zu sein. Bis zur letzten Ausfahrt lief alles glatt. Auf der Autobahn hatte ich sogar zwei Räumfahrzeuge vor mir. Doch an meiner Ausfahrt bogen sie links ab, ich rechts. 

Der Schnee knirschte jetzt unter meinen Rädern. Zunächst ging es nur bergab. Alles gut. Doch dann, einige Kurven später lag sie vor mir: die schneebedeckte Straße mit einem steilen Anstieg. Links und rechts lagen bereits gestrandete Autos. Ich fuhr langsam an. Es ging voran – bis das Auto vor mir immer langsamer wurde. Wir manövrierten uns an liegengebliebenen Fahrzeugen vorbei, dann blieb der Wagen vor mir stehen. Und ich – mitten am Berg. Anfahren bei Schnee? Na, gute Nacht.

Anfeuern und über den Berg

Aber es half nichts. Ich musste da durch. Vorsichtig gab ich Gas. Die Reifen drehten durch. Ich versuchte, mehr Grip zubekommen, lenkte leicht nach links und rechts, gab wieder Gas. Zentimeter um Zentimeter bewegte sich das Auto. Ich schaffte es an dem stehenden Wagen vorbei. Die erste Hürde war genommen. Doch der Rest des Berges lag noch vor mir. Wieder drückte ich aufs Gas. Die Räder drehten, das Auto rutschte, bewegte sich kaum. Hinter mir kämpften zwei weitere Autos. Ich legte die Hand auf die Mittelkonsole und begann, meinem Auto – und mir – gut zuzureden. „Komm schon, du schaffst das“, murmelte ich und tätschelte die Konsole. Das Auto bewegte sich ein paar Zentimeter. „Ja, gut so“, ermunterte ich uns beide. „Immer schön weiter. “ Ein Blick in den Rückspiegel zeigte, dass auch die anderen Fahrer zu kämpfen hatten.


Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen

Ich schaute wieder nach vorne und konzentrierte mich auf den Anstieg. „Komm schon, wir kriegen das hin.“ Die Räder drehten weiter durch. „Ok, schön langsam. Wir schaffen das.“ Wir bewegten uns – langsam, aber stetig. Zentimeter um Zentimeter. Beflügelt von dem kleinen Fortschritt feuerte ich uns lauter an. „Noch ein kleines Stück. Du machst das super!“ Es fühlte sich fast so an, als würde das Auto auf meine Worte hören. Ab und zu fanden die Reifen Grip, und das Ende des Anstiegs kam langsam in Sicht.

„Jetzt nur noch ein bisschen. Gut machst du das. Wir schaffen das!“ Meine Anfeuerungen wurden zum Schlachtruf. Ich ließ kurz das Gas los, der Wagen schaltete in den zweiten Gang. Plötzlich ging es voran. Zentimeter wurden zu Meter. Jetzt gab ich noch mal alles. „Super, sehr schön! Gleich geschafft. Nur noch ein paar Meter!“ Und dann – waren wir endlich oben.

Selbstmotivation – am Steuer und fürs Leben

Adrenalin durchflutete meinen Körper. Meine Hände zitterten, mein Mund war trocken, aber wir hatten es geschafft. Jetzt nur noch auf den Parkplatz. Irgendwie in die Parklücke. Schräg, aber sicher stand ich schließlich. Tief durchatmen. Thank God, we made it.

Erschöpft und erleichtert stieg ich aus. Was für ein Abenteuer.

Warum ich das erzähle? Wenn ich mein Auto so schön anfeuern kann, warum sollte ich das nicht auch bei mir selber tun. Vielleicht sollten wir uns selbst mehr anfeuern. Wann haben Sie sich das letzte Mal gesagt: „Gut gemacht“ oder „Du schaffst das“? Vielleicht probieren Sie es aus. Werden Sie Ihr eigener Fanblock.

In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund.

Ihre Diana Soti

Mein Entspannungs-Moment
03/01/2026

Nur für den Fall, dass Sie mal wieder eine kleine Entspannungspause brauchen, habe ich diese Video für Sie aufgenommen.

Viele Spaß und bleiben Sie entspannt.

Was der Gelassenheit im Weg stehen kann
27/12/2025

Wir alle tragen die Fähigkeit zur Gelassenheit in uns. Wir können auch gut Situationen oder Begegnungen benennen, in denen wir oder andere vollkommen gelassen reagiert haben. Meist können wir aber vor allem Situationen benennen, in denen wir gerne gelassener reagiert hätte. Was kann der Gelassenheit im Weg stehen? Nun, das hängt natürlich auch von der Person ab. Aber meist geht es, um die eigenen Emotionen, unser emotionales Verhalten, unsere Bedürfnisse und unser Stresslevel. Wie? Das können Sie hier nachlesen. 

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Mach mal eine Pause - wie eine kleine Auszeit hilf, produktiver zu sein
26/11/2024

Ich sitze nun schon eine Weile an diesem Projekt. Da stehen Wörter und Sätze auf dem Papier und doch will es jetzt nicht richtig  weitergehen. Es scheint als ob die Kreativität sich schlafen gelegt hätte. Und in meinem Kopf sagt diese kleine Stimme: mach mal eine Pause. „Aber, ich muss doch weiterarbeiten!“, sagt die Produktivität. Und doch weiß ich auch, wie eine kleine Auszeit mir helfen kann, produktiver und vor allem wieder kreativer zu sein. Warum? Das erzähle ich Ihnen in diesem Artikel. 

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Mit einer Meditation gelassener in den Tag starten
20/03/2024

Meine Morgenroutine für einen gelasseneren Start in den Tag und wie mir liebevolle Güte hilf, auch Tage mit viel Verspätung freundlich anzulächeln.
Ich schaue auf den Wecker und es ist 7 Uhr. Eigentlich müsste ich jetzt direkt aufstehen, aber das Bett ist schön warm und kuschelig, da drehe ich mich noch mal 5 Minuten um, nur 5 Minuten! Und dann? Ja dann sagt mein Wecker 8:45. Soviel zu nur noch 5 Minuten. Ich bewege mich mit einem tiefen Seufzer und etwas gerädert aus dem Bett. Nach diesem verspäteten Start ist mein erster Gedanke: „Für die Meditation habe ich jetzt keine Zeit mehr.“

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Eine Atem-Meditation
10/03/2024

Die Atem-Meditation ist eine der klassischen Techniken in der Meditation. So können wir unseren Atem gut als eine Art Anker nutzen. Dieser Anker hilft uns, immer wieder zu uns zurückzukehren. Besonders gut ist dieser Anker, wenn wir durch unsere auftauchenden Gedanken vom erwünschten Ruhezustand abgelenkt werden. Dazu stelle ich Ihnen heute eine kurze Atem-Meditation zur mentalen Ruhe und körperlichen Entspannung vor.

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Visualisierung - wie wir unsere inneren Bilder nutzen können
28/02/2024

Samstag Nachmittag und ich sitze auf meiner Couch. Im  TV läuft eine Dokumentation über die Küstenlandschaft von Dänemark. Ich sehe diese schöne Weite, die Wellen und das Blau des Himmels und allein das Betrachten dieser Bilder kann ein Gefühl der Ruhe und Freude in mir auslösen. Wenn die bewegten Bilder das schaffen, was kann ich dann mit meiner Vorstellungskraft erreichen? Könne ich meine Fähigkeit der Visualisierung und Imagination, quasi meine inneren Bilder für Ruhe und Entspannung nutzen? Wie, zeige ich Ihnen hier. 

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Die Atmung als Meditationsobjekt
20/02/2024

Der Atem ist eins der einfachsten Objekte zur Konzentration und Entspannung. Wir können die Atmung selber steuern – z. B. tief oder oberflächlich, und regulieren – z. B. langsam oder schnell. Die Atmung als Meditationsobjekt erlaubt uns, unseren Körper und seine System zu justieren zu entspannen. Die Konzentration auf die Atmung hilft uns, uns bei abschweifenden Gedanken wieder auf das Hier und Jetzt zu fokussieren. Wir atmen täglich ein und aus, ganz unbewusst und oft völlig automatisch. Und doch kennen wir alle den Moment indem uns unser Atmung bewusst wird. Wenn wir uns mit einem tiefen Atemzug einen Moment des Durchatmens verschaffen, einen Moment des Loslassens, der Ruhe.

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Achtsames Atmen - Meditatives Atmen, wenn die Gedanken kreisen
10/02/2024

Wenn die Gedanken kreisen und der Kopf keine Ruhe finden kann, können wir tatsächlich versuchen, einfach unserer Atmung zu zuhören. Achtsames Atmen nennt man dass und es heißt bewusst auf den Atem zu achten, ihm zuzuhören ohne die Atmung zu verändern. So können wir zum einen die Empfindungen die mit dem Ein- und Ausatmen verbunden sind verfolgen, und wir können uns selber damit regulieren. 

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Viele Wege führen zu mehr Gelassenheit
30/01/2024

Ob es mehr als einen Weg zur mehr Gelassenheit gibt? Nun, viele Wege führen zu mehr Gelassenheit. Denn so wie unser persönliches Wohlbefinden wird auch die Gelassenheit durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Dabei spielen unsere eigenen Gedanken, unsere Anspannung, unsere Einstellung und Glaubenssätze und auch unsere inneren Dialoge eine Rolle. Ich zeige Ihnen in diesem Artikel 4 verschiedene Methoden, die Ihnen helfen gelassener zu sein. Dazu gehört, wie Sie Ihre Gedanken wahrnehmen und leiser stellen. Wie Sie zurück in die Entspannung und Ihre innere Ruhe kommen. Und, wir beschäftigen uns mit der Fähigkeit zur Reflexion und dem inneren Selbstgespräch. Diese Auswahl an Techniken macht es leichter, in verschiedenen Situationen gelassener zu bleiben.

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